Wir alle haben Verpflichtungen im Leben, müssen Dinge angehen und Sachen erledigen. Dazu können Versicherungen, Banken und Besorgungen gehören. Und egal wie sehr man versucht, alles unter einen Hut zu bekommen, manchmal läuft es einfach nicht so wie man es sich wünscht. Hier wird irgendwas nicht genehmigt, da kommt eine überzogene Rechnung oder jemand überbringt einem die schlechte Nachricht, dass etwas nicht so läuft wie man es will.

Das führt nicht selten zu Frust und Ärger. Man regt sich auf darüber, dass es eben nicht so ist wie gedacht, oder das etwas nicht nach Absprache durchgeführt wird. Zack ist man schlecht drauf und ärgert sich über darüber. Das außen kann einem manchmal halt einfach das Leben schwer machen. Eine völlig normale Reaktion ist, dass man nun das Gegenüber, also den Sachbearbeiter zum Beispiel, dafür verantwortlich macht, das es nicht geht. Und man fängt an mit dieser Person zu diskutieren und nun diesen Menschen dafür Verantwortlich zu machen, das es halt gerade so ist.

In diesem Video zeige ich dir wie du es hinbekommen kannst, dass dir diese Person hilft das Thema zu lösen und sich nicht komplett quer stellt.

Druck erzeugt Gegendruck!

Deswegen ist es viel hilfreicher diese Person auf deine Seite zu ziehen, damit sie mit dir gemeinsam das Problem löst. In den meisten Fällen, tut dieser Mensch nur seinen Job und hat selbst keinen Spaß daran, dir die schlechte Nachricht zu überbringen.

Solange du aber diesen Menschen dafür verantwortlich machst, das es dieses Problem überhaupt gibt wird er dir nicht helfen es zu lösen. Und selbst wenn dir das bewusst ist, ist es trotzdem schwierig seine Emotionen im Zaum zu halten. Doch Druck erzeugt Gegendruck.

Wie also schaffst du es nun, das dir der andere hilft?

  1. Emotionen
    In solchen Situationen bekommen wir Stress und fühlen uns schnell angegriffen. Das ist völlig normal, doch hilft es einem nicht. Deswegen nimm dir Zeit für dich und beruhige deine Emotionen. Schlaf eine Nacht drüber oder geh spazieren oder tu einfach etwas, das dir gut tut. Solange du aufgeregt bist und ärgerst wirst du das zwangsläufig am anderen auslassen, was dir leider überhaupt nicht hilft.
  2. Trenne gedanklich die Situation von der Person
    Mach dir bewusst, dass diese Person nicht die Situation ist und auch nur ihren Job macht. In den meisten Fällen kann dieser Mensch nichts dafür, auch wenn du gerade denkst der macht das extra um dich zu ärgern. Ich habe das oft in meinen früheren Jobs in der Gastronomie erlebt, dort wurde ich dafür verantwortlich gemacht, dass die Nachbarn zu laut waren oder das bei der Reservierung etwas schief gegangen ist. Doch es ist wirklich in den seltensten Fällen, der Mensch der das mit dir bearbeitet Schuld daran. Sprich auch mit der Person getrennt von dem *Problem* und von ihm.
  3. Gehe höfflich und respektvoll mit der Person um
    Und ja das ist der schwierigste Teil, da diese Menschen so oft angefeindet werden, dass sie schon automatisch darauf eingestellt sind. Sei höfflich, frag was du tun kannst oder an wenn du dich wenden kannst. Trenne die Situation und die Person auch in deiner Argumentation. Sag nicht Dinge wie: Sie haben mir das nicht genehmigt, sondern frag einfach warum es nicht genehmigt wurde und auf welchen Informationen oder Daten. Wenn nun der andere merkt, dass du ihn nicht angreifst und sachlich das ganze betrachtest, wird auch er seinen Widerstand aufgeben und erst dann ist eine gemeinsame Lösungsfindung möglich

Eine Affirmation (ein Satz den man sich selbst sagen kann um positiv und ruhiger zu bleiben) die ich gerne in solchen Momenten verwende ist:

Ich sage mir diesen Satz so lange, bis ich merke ich beruhige mich wieder.

Ich wünsche dir eine wundervolle Woche, Möglichst ohne Drama 😉
Alles Liebe
Deine Erika