Jetzt sitze ich hier, mit einem frisch gepresstem Orangensaft und einem Kaffee, in Palma am Hafen und vor mir das offene Meer. Warum ich das schreibe? Weil ich es selbst nicht glauben kann das das tatsächlich gerade passiert. Jedes Mal wenn ich in so eine Situation komme frage ich mich:

Wie ist es dazu gekommen das ich jetzt da bin wo ich bin, und erleben darf was ich erlebe?

Und immer komme ich wieder zu meinem Lieblingsthema zurück, in dem sich für mich einfach alles vereint.

Kommunikation!

Ich bin da wo ich bin, weil es Menschen auf meinem Weg gab von denen ich lernen durfte, die mich inspiriert haben und an mich geglaubt.

Du kennst das sicher auch, es gibt Menschen bei denen es scheint als ob Sie das Glück für sich gepachtet haben, Sie sind super selbstsicher, faszinierend und bewundernswert.

Bei Ihnen scheint alles zu funktionieren und glücklich sind Die auch noch ständig. Irgendwann, wann genau weiß ich eigentlich gar nicht, wollte ich wissen wie die das machen.  

WIE kann ich das auch erleben und wie schaffe ich es das sie mir ihr Geheimnis erzählen.

Und damit sind wir wieder bei Worten, Gesprächen und Kommunikation. Mir selbst fällt es manchmal auch noch schwer, einfach auf diese Menschen zu zugehen und sie zu fragen.

Ich habe wie jeder Mensch Angst vor Ablehnung. Selbst diese Woche war ich wieder in der Situation, da war jemand mit dem ich sehr gerne sprechen wollte, mich aber nicht getraut habe.

Sätze wie: Was soll der nur glauben wenn ich Ihn jetzt Frage oder Der will sicher nicht mit mir sprechen, gehen mir dann durch den Kopf.

Ich bin mir sicher das kennst du auch, oder?

Und damit sind wir dann auch bei der KommuWas Übung der Woche: 

Step 1:

 Wenn du merkst das dich gerade dein Mut verlässt und du zu schüchtern bist, frag dich:

Was soll schon passieren? Es gibt eine 50/50 Chance das er mit dir plaudert oder eben nicht.

Selbst wenn du dir das Schlimmste ausmalst, umfallen und sterben wirst du nicht, das verspreche ich dir. Dieser erste Schritt ist sehr wichtig,  je nachdem mit welcher Einstellung du in das Gespräch gehst wird es ablaufen.

Also weiter zu Step 2:

Nachdem du also all deinen Mut zusammen genommen hast kommt das nächste Problem:

Was sollst du sagen oder fragen? Wie soll man das anstellen das es nicht komisch wirkt? Grundsätzlich gibt es eigentlich nichts was du falsch machen kannst,

damit du dich aber wohler fühlst und nicht selbst das Gefühl bekommst das du dein Gegenüber ausfragst, versuch es mal aus einer anderen Sichtweise zu sehen.

Dieser Mensch den du da spannend findest hat eine Geschichte zu erzählen,

und die willst du ja gerne wissen.

 Du kannst Anfangen mit:

Ich finde dich (oder auch ein Thema mit dem die Person sich befasst)

sehr interessant/ spannend/  lehrreich.

Und dann starte mit:

Darf ich dir eine oder ein paar Fragen stellen?

Du wirst ganz schnell sehen das sich zum einen deine Nervosität durch diese beiden Standartsätze legen wird und auch das dein Gegenüber sehr gerne was über sich erzählt.

Wenn es eins gibt das Menschen gerne tun, dann über sich selbst reden und wenn du einen sympathischen Einstieg hast wirst du sehen ergibt sich der Rest ganz von selbst,

(ansonsten schau dir nochmal meinen ersten Blog Artikel an).

Ich kann mich nicht daran erinnern das jemand den ich interessant und sympathisch gefunden habe sich nicht danach sehr freundlich mit mir unterhalten hat, wenn er Zeit hatte.

Diesen Einstieg kannst du überall verwenden, egal ob es ein Vorgesetzter auf deiner Arbeit ist, ein Studienkollege oder deine Nachbarin/Nachbar, die immer so tolle Musik hört 😉

Nimm die Chancen und Geschichten der Menschen wahr, die dir das Leben schickt.

Ich wünsche dir ganz viel Mut um es aus zu probieren, und vergiss nicht:

Umfallen und sterben wirst du nicht, VERSPROCHEN!

Deine Erika